Über uns

Intergogue versteht sich als Dach für verschiedene Theaterprojekte.

Allen Unternehmungen und den Unternehmenden ist gemeinsam, dass sie sich – was die Diversität beruflicher, wie auch ethnischer Herkünfte betrifft – als Theater aus der Gesellschaftsmitte verstehen.

Wir spielen, damit wir erscheinen: Im anderen Zusammenhang.

Intergogue – Theater nicht erwerbsorientier Arbeiterinnen

Wir haben ab dieser Spielzeit einen neuen Namenszusatz

Warum und für was steht er?

  • nicht erwerbsorientierte Arbeit halten wir für die Zukunft menschlichen Tätigseins – es handelt sich also um ein Theater, das in die Zukunft wirken will
  • der Begriff Arbeiterinnen, also in der weiblichen Form, kommt vor, weil wir die Erwähnung beider sozialer Geschlechter in jedem Satz umgehen wollen (Arbeiter sind also mitgemeint)
  • „ Arbeiter“ kam schon einmal in einer Theaterbezeichnung vor:  wir beziehen uns (ein bisschen!) auf die Tradition des Arbeitertheaters in der Weimarer Republik und in der DDR  – das war Theater von Leuten, die ihren Lebensunterhalt nicht mit ihrer Arbeit verdienten,  sondern dafür einem anderen Erwerb nachgehen mussten
  • diese „Arbeiter“  wollten einer Klasse Gehör verschaffee, die im bürgerlichen Kulturbetrieb nicht vorkam – so wie heute nicht erwerbsorientiert Arbeitende (und das sind wir mit unserer Theaterarbeit) im gesetzlichen und sozialen Regelwerk nicht vorgesehen sind