Malika Kaiser

Mein Alltag besteht daraus, mein juristisches Wissen immer wieder unter Beweis zu stellen und in einer Anwaltskanzlei zu arbeiten - ich bin Jurastudentin.
Aber mein Herz hängt seit ich denken kann am Theater. Schon als Kind habe ich meiner Mutter ehrfürchtig bei Theaterauftritten zugesehen.
Später führte mich mein Weg in viele Richtungen, aber ich fand immer irgendwie zurück auf die Bühne.

Joana Lavie

In Portugal geboren, Fotografin, Geschichtensammlerin, Organisationstalent und immer auf der Suche nach etwas Neuem. Nach vielen Jahren strukturiertem Berufsleben, wuchs der Wunsch nach neuen Herausforderungen. Da kam Intergogue genau zum richtigen Zeitpunkt...

Steffen Aicheler

Ich habe früher schon kleine Ausflüge ins Improtheater und auf kleine Poetryslams unternommen, das Theaterspielen aber erst bei Intergogue für mich entdeckt. Die Auseinandersetzung mit Stückinhalten und deren Umsetzung sowie die gemeinsame schauspielerische Arbeit faszinieren mich seitdem.
Theater ist für mich ein kreativer und vielleicht auch relevanter Ausgleich zum kopflastigen Physikstudium.

Tobias Neubelt

The best song I have never heard, is the best song I have never written.

Jasmin Schorr

Binsy Mathew

Das Theaterspielen erlaubt es mir in dieser schnelllebigen Zeit, für kurze Momente auszusteigen und inne zu halten. Darüber hinaus habe ich mit Intergogue einen Ort gefunden, mich auf kreative Art und Weise auszuprobieren, neue Eindrücke zu sammeln und mich fortwährend weiterzuentwickeln. Zu meiner psychotherapeutischen Arbeit im Rahmen der Ausbildung zur psychologischen Psychotherapeutin bietet mir das Theater daher eine gute Ausgleichsmöglichkeit.

Claudia Vogel

Das Theater ist ein zentrales Thema in meinem Leben.
Ich war schon immer von der Schauspielerei fasziniert und sie ist für mich die schönste Kunstform, denn sie gibt mir die Möglichkeit, Gefühle zu erleben und auszudrücken, die in meinem echten Leben sonst vielleicht gar nicht vorkommen würden. Besonders in meinem Jurastudium habe ich gelernt, ausschließlich mit dem Kopf zu arbeiten. Im Theater bei Intergogue habe ich die Möglichkeit, mich auch emotional und körperlich einzubringen. Das macht mich sehr glücklich!

Elena Weisheim

Geboren auf dem asiatischen Kontinent, Nordkasachstan. Als Kind spielte sie in Märchen und selbstgeschriebenen Stücken der Theaterlehrerin. Nach dem Deutschlandumzug mit 11 Jahren stand die schulische und berufliche Entwicklung im Fokus. Als Wirtschaftsingenieurin wirkt sie nun in der Arbeitswelt.
Seit mehreren Jahren gibt sie ihrer Schauspielleidenschaft Zeit, in der sie das Hineinfallen in ihre verschiedenen Persönlichkeitsanteile zulässt und den Raum zwischen Technik und Kunst in sich erforscht. Denn das Leben ist ein Schauplatz, auf welchem wir täglich mehrere Rollen spielen

Schlichterin, Unterschätzte, Wahnsinnige, Macherin, Verzauberin

Arty Locatelli

Julia Ben Abdallah

„Ich weiß es jetzt, Kostja, ich verstehe es, daß bei unserer Arbeit, gleichviel, ob wir Theater spielen oder schriftstellern, nicht der Ruhm, nicht der Glanz, nicht das, wovon ich träumte, die Hauptsache ist, sondern die Fähigkeit zu dulden. Lerne dein Kreuz tragen, und glaube! Ich glaube, und das lindert meinen Schmerz, und wenn ich an meinen Beruf denke, so habe ich keine Angst mehr vor dem Leben.“
Dieses Zitat aus „der Möwe“ von Tschechow sagt schon alles, glaube ich. Alles, was mir Kunst, und vor allem Theater, ist. Es geht um ein lebenswichtiges Licht, das man durch das Spiel und den Glaube entstehen lassen muss. Denn dieses Licht vernichtet die Angst, und meißelt einen Weg aus der Höhle.

Alina Schaeffer

Tom Feniuk

Hey, ich bin Tom und eigentlich ist es recht unspektakulär, wie ich zum Theaterspielen gekommen bin. Es fing mit dem naiven kindlichen Nachspielen der Lieblingsmärchen oder den Lieblingsserien im Kindergarten bzw. später auf dem Schulhof an und der daraus resultierenden Freude besondere Fähigkeiten zu besitzen oder in andere Welten abzutauchen. Diese Freude führte mich in die Theater-AG und begleitete mich bis zum Abi in Darstellendem Spiel mit kleineren Projekten auch außerhalb der Schule.
Nach einer längeren Pause mit der Aufnahme eines bodenständigen Studiums führte mich meine Leidenschaft doch wieder zurück zum Wunsch, auf der Bühne Geschichten zu erzählen und darzustellen, um so damit einhergehend vielleicht auch die unterdrückten Gefühle des gesellschaftlichen Alltags explizit zu erleben sowie widerspiegeln zu können.

Mathias Neuber

Mein erster Beruf ist Ziegeleiarbeiter gewesen, wo man in feuchten Tongruben den Winden und Wettern ausgesetzt war, und dem Feuer in den Ringöfen, die in staubigen Hallen lagen wie riesige Brotlaibe. Eine Arbeit, die es so heute nicht mehr gibt, woran man sehen kann, aus welchem Jahrhundert ich komme.

Meine Bemühungen gelten einem Theater, dass die vorbewussten Ingredienzien (Gefühle, Gedanken, Stimmen, atmosphärische Tableaus) eines kollektiven historischen Gedächtnisses als Gegenwart darzustellen versucht.

Tim Wildner

Torsten Strauß

Mit 16 habe ich mich ins Theater verliebt. Die Volksbühne wurde mein Lieblingsort.
Jahre später, nach Dostojewskis `` Der Spieler`` wurde mir klar, ich will selbst auf die Bühne.
Am Theaterspielen fasziniert mich die Transformation, die Chance, immer wieder jemand anderes sein zu können.
Mit jeder Rolle öffnet sich mir eine neue Welt.

Marie-Luise Böhm-Wagner

Während meines Psychologiestudiums und nach einer gestalttherapeutischen Weiterbildung war ich über 20 Jahre in sozialen Einrichtungen tätig. Meine Leidenschaft für die Bühne entdeckte ich bereits als Jugendliche und besuchte später Kurse im Schauspiel beispielsweise bei: Pedro Pereira. Anschließend wirkte ich in seinem Ensemble als Regieassistentin mit.

In Gruppen der freien Theaterszene von Berlin spiele ich seit einigen Jahren sowohl in klassischen als auch zeitgenössischen Aufführungen.

Peter Hiemeyer

Alexandra Otto