AKTUELL: Pakronek

2018 hat gezeigt, die Welt ist im Umbruch! Die gewohnte Oberfläche reißt und gewährt Einblicke.
Aus dem zu hinterfragenden Gefühl, von den Zeitläufen betrogen zu sein, mutiert Pakronek, der Held unserer ersten Premiere, zur Kriegsgestalt.
Die als eine Inkarnation tiefliegender Ängste zu sehen – dahin hat sich „Pakronek“, als erste von 4 Premieren in 2019 – nach mehreren Anläufen entwickelt.

Die ersten Anläufe: Liegen fast zwei Jahre zurück … Oben kann man ein Video anklicken, einen Ausschnitt der Lesung, mit der wir das Projekt im Sommer 2017 – noch unter anderem Titel – im Ensemble vorgestellt haben …

PREMIERE: 16. Februar 2019

Pakronek

 

Rolf Pakronek, Kulturredakteur einer Lokalzeitung,

tötet eine junge Frau und vergeht sich an ihr.

 

Hier stehe ich … meine Gedanken. Hier stehn meine Gedanken. – Hier liege ich. Wach seit halb fünf.

Pakronek – das ist Raum. Gedankenraum.

Zwei Gestalten. Einer der ist; einer der war.

Einer, der alles vor; einer, der es hinter sich hat.

 

Einer, der zu der Überzeugung kommt, dass er ein anderer hätte werden müssen, als zu werden ihm bestimmt war.

 

Was bewirkt, dass aus ihm ein Verbrecher, Monster, ein Schandfleck der Menschheit wird?

Kriegsgestalt und Herrscher über – nicht den Tod, sondern Totes, eine Tote!?

 

 

Darsteller:

Der junge Pakronek:           Tim Wildner

Der alte Pakronek:               Mathias Neuber

 

Text und Regie: Mathias Neuber

Regieassistenz: Steffen Aicheler

 

Premiere 16. Februar 2019, 20 Uhr

Danziger 50

Danziger Straße 50, 10435 Berlin