Are we gonna reach us just in time?

Premiere:

Reaching Trappist Just In Time

28. April, 20 Uhr / TiK Nord , Rigaer Straße 77

NUMMER DREI: Wir sind unterwegs.
NUMMER EINS: Ja, aber wir waren auch gelandet.
NUMMER ZWEI Tappist. Ein Planet mit einem Urwald zwischen den Ozeanen.
NUMMER DREI Dort hatte Nummer zwei den Ausstieg geöffnet und war etwas Unbegreiflichem gegenübergestanden.
NUMMER ZWEI: Das ihn nicht angriff! Nein! Er griff es an!
NUMMER EINS: Weil er es unterwerfen wollte.

NUMMER DREI: Beherrschen musste

NUMMER ZWEI: Gerade, weil es unbegreiflich war.

Nummer zwei leckt sich wie ein Tier. Die anderen – fragende Gesichter.

NUMMER ZWEI Ich lecke meine Wunden.
NUMMER DREI: Die dir Mohammed beigebracht hat?
NUMMER ZWEI: Nein die sind von dem Kampf mit dem Monster.

NUMMER EINS: War es ein Monster?

Nachlese:

Wir bleiben nicht, was wir sind.

Die letzte Aufführung fand im „TiK Nord“ (Theater im Kino) vor ausverkauftem Haus statt.
Nach der Vorstellung fragte Binsy Mathew Zuschauer u. Zuschauerinnen nach ihren Eindrücken.

Was ist Ihr Eindruck vom Stück?

Linda: „Das Stück ist von vielen Wechseln gekennzeichnet, teilweise eventuell zu schnell. Gefallen hat mir, dass die einzelnen Charaktere sehr fein herausgearbeitet wurden u. ihre Dialoge auch durch ihre Körpersprache hervorgehoben wurden. Auch die Präsenz des Chores habe ich als sehr stark empfunden.“
Constanze: „Nachdem ich das Stück zum dritten Mal gesehen habe, stelle ich fest, dass sich von Mal zu Mal mehr Zusammenhänge und Feinheiten erschließen, die ich vorher nicht gesehen habe. Ich habe das Stück das erste Mal in der öffentlichen Probe gesehen, damals hat es noch keine Lichteffekte zur Kennzeichnung der Ebenen gegeben. Ohne diese, glaube ich, dass es sehr schwierig wäre, den Ebenenwechsel nachvollziehen zu können. Da ich beide Werke, auf welchen das Stück basiert, vorher nicht gelesen hatte, war es gut für mich, dass ich vorher einige Informationen zu dem Stück bekommen hatte, sodass ich gedanklich schneller einsteigen konnte.
Felix: „Ich habe das Stück heute zum zweiten Mal gesehen und muss feststellen, dass ich es heute energischer u. schnittiger fand. Auch die Schlussszene hatte ich anders in Erinnerung.
Karl: „Für mich war es ein starkes Stück mit einer starken schauspielerischen Leistung der Darsteller/innen. Ich habe mich von Anfang an angezogen gefühlt. Der Inhalt des Stückes empfand ich als sehr komplex u. das Tempo war sehr schnell, an manchen Stellen etwas zu überladen.“
Markus: „Das Stück hat mich sehr inspiriert und mich zum Denken angeregt. Es lässt viel Interpretationsspielraum zu.“
Jojo: „Ich war von Anfang an in dem Stück drin. Im Prinzip schon bevor das Stück angefangen hat und ich auf die Toilette [hinter der Bühne] gegangen bin und gemerkt habe, dass die Inszenierung bereits angefangen hat.“
Sarah: „Mir hat das Zusammenspiel zwischen den Darsteller/innen besonders gut gefallen!“
Laura: „Als ich das Stück zum ersten Mal gesehen habe, ist mir eher der dramatische Teil des Stückes, verbunden mit seinen negativen Gefühlen, aufgefallen., sodass auch die Rolle der Klara eher in den Vordergrund getreten ist. Heute erst habe ich gemerkt, dass das Stück auch lustig ist. Was mir an dem Stück besonders gefallen hat, waren die Farben der Kostüme, die durch die Lichtwechsel unterschiedlich hervorgehoben wurden und auch die Atmosphäre des Stückes beeinflusst haben.
Julia: „Man hat gemerkt, dass die Leute auf der Bühne Spaß hatten!“

Nächste Vorstellung

Pakronek

6. April 2019, 20 Uhr

Rolf Pakronek, Kulturredakteur einer Lokalzeitung, tötet eine junge Frau und vergeht sich an ihr.

 

 

Eindrucksvolles Bühnenbild, starke Textvorlage, großes Spiel! (F.G.)