Pakronek

Vorstellung im Leeren Raum

Pakronek – das ist Raum. Gedankenraum. Zwei Gestalten. Einer der ist; einer der war. Einer, der alles vor; einer, der es hinter sich hat. Einer, der zu der Überzeugung kommt, dass er ein anderer hätte werden  müssen, als zu werden ihm bestimmt war.

Wer oder was trägt Schuld, dass er ein Verbrecher, Monster, ein Schandfleck der Menschheit wird? Kriegsgestalt und Herrscher über – nicht den Tod, sondern Totes, eine Tote!?

Rolf Pakronek, Kulturredakteur einer Lokalzeitung in Zwickau/Sa., tötet eine junge Frau, weil sie ihn nach einem Annäherungsversuch unter Schmähungen zurückgewiesen hatte. Anschließend vergeht er sich an der Toten.

In auf die auslösenden Gedanken konzentrierter, reduzierter Spielweise  nähern sich die Darsteller Tim Wildner (der junge Täter) und Mathias Neuber (der Täter 30 Jahre später) der Tat und dem Täter an, begeben sich in das Feld der Hintergründe und versuchen sich wieder zu distanzieren.

Was eine Zeitungsmeldung war  (BILD.de, 13.10.2011), generiert sich – über den Blick der Darsteller in ein über Tat und Täter  hinausreichendes Gestern und Heute – zu verstörendem Bühnengeschehen.

Samstag, 08. Februar 2020

20 Uhr im Leeren Raum, Ebersstraße 27, 10827 Berlin

Drecksack mit Schlagzeug und E-Gitarre

Geschichten und Gedichte mit Torsten Strauß

Alle drei Monate erscheint seit 2010 eine Literatur Zeitschrift, die sich mit Texten und Bildern in die Gegenwart einmischt. Nicht nur ihr Titel provoziert: Drecksack.  So zählt die erste Ausgabe des Jahres auf der ersten Seite Verbrechen und Verbrecher auf, bringt Barack Obama, Uli Hoeneß und inhaftierte Schwarzfahrer zusammen. Diesen Text hat der Herausgeber selbst geschrieben, Florian Günther. Sein Credo für die Zeitschrift lautet: es müssen gute Geschichten sein, bloß kein elitärer unverständlicher Mist. Ich will auch Leuten eine Stimme geben die sonst nirgends vorkommen. Im Leeren Raum wird der Schauspieler Torsten Strauß am 14. Dezember einige dieser Geschichten und Gedichte vortragen. Mit Schlagzeug und E-Gitarre begleitet von Stefan Ehlich Gert Pistor. (Text nach Cornelia Geißler, Berliner Zeitung)

Samstag, 14. Dezember 2019

19:30 Uhr im Leeren Raum, Ebersstraße 27, 10827 Berlin

Jamaika, Jamaika

Szenische Lesung und Öffentliche Probe

Heiligabend. Man geht durch stille, kalte, leere Straßen – hinter den Fenstern am Wegesrand Licht, Leben und Wärme. Genussreiche Spannung, denn in ein paar Minuten wird man auch hinter so einem Fenster zu sehen sein!  – Für Mandy, Carmen und Nora ist nicht Heiligabend, aber es ist kalt, es liegt Schnee, es sind minus 10°C, es ist Mitternacht, es ist eine brandenburgische Kleinstadt mit Straßen, auf denen sich kein Mensch zeigt. Kein Taxi fährt, kein Netz. Hinter den Fenstern gibt es hier und da noch Licht, aber alle Türen sind verschlossen. Wenn sie nicht erfrieren wollen, müssen sie es in die Wärme hinter einem der Fenster schaffen.  – Sie entwickeln einen abenteuerlichen Plan,  der Plan wird Ereignis, das Ereignis nimmt seinen Lauf… Intergogue, die nicht erwerbsorientierten Arbeiterinnen, stellen sich dem Ereignis – in diesem Winter, in und um den Leeren Raum…

…mit einer auszugsweisen szenischen Lesung des Stückes vor Publikum,  öffentlicher Probe und einem ersten Act auf der Straße.

Samstag, 07. Dezember 2019

20 Uhr im Leeren Raum, Ebersstraße 27, 10827 Berlin

Von der Liebe Weglauf

Gedichte von Karoline Leder

Karo schreibt in Reimform verfasste Geschichten von wieder einmal nicht gelingen der Liebe, ganz unverblümt und aus einer sich selbst beobachtenden Perspektive. Im Spiegel ihrer Worte fällt es auch dem Zuhörenden nicht schwer, sich selbst zu entdecken und nicht zuletzt zu entlarven.

Montag, 02. Dezember 2019

19 Uhr im TiK Nord, Rigaer Str. 77 10247 Berlin

Veränderungen

innerhalb des Ensembles

Neu im Ensemble sind:

Tom Feniuk
Claudia Vogel

Beide aus einem Theaterkurs an der Freien Universität.

Ein Vierteljahr Auszeit nimmt:

Binsy Mathew

Im Januar ist sie wieder da und steigt in eine neue Produktion ein.

Umbesetzung:

Marie-Luise Böhm-Wagner

Sie übernimmt die Rollen von Binsy Mathew in „Die Megamaschine“.

Verlassen haben uns bzw. dem Ruf erwerbsorientierter Arbeiterinnen folgen mussten:

Camilla Kinzonzi
Bente Jacobsen
Ekaterina Chapandze

Wir freuen uns auf eine tolle Spielzeit 2019/20!